Die EU-Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR) ab 12.8.2026) bringt weitreichende neue Anforderungen für Unternehmen mit sich, die verpackte Waren auf dem EU-Markt in Verkehr bringen. Besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie mittelständische Betriebe können steigende Datenanforderungen, Rezyklierbarkeitskriterien und Wiederverwendungsziele schnell zur Herausforderung werden, insbesondere bei begrenzten Ressourcen.
PPWR – Countdown: Sind Ihre Verpackungen bereit für den 12. August?
Die Umsetzung der Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) ist für viele Unternehmen aktuell ein großes Thema – vor allem für Hersteller, Händler und Importeure. Ein praxisnaher Fahrplan kann helfen:
Zuerst musst du verstehen, ob und wie stark dein Unternehmen betroffen ist:
👉 Fast alle Unternehmen mit physischen Produkten sind betroffen.
Erfasse alle eingesetzten Verpackungen systematisch:
👉 Ergebnis: vollständige Transparenz über deinen Verpackungs-Footprint.
Wichtige Themen der Verordnung:
👉 Hier lohnt sich ggf. eine Gap-Analyse: Wird die Anforderungen schon erfüllt – wo nicht?
Leite konkrete Schritte ab:
👉 Quick Wins zuerst umsetzen (z. B. unnötige Verpackung entfernen).
PPWR verlangt mehr Transparenz und Nachweise:
👉 Ziel: auditfähige Datenbasis.
👉 PPWR ist kein Einzelprojekt, sondern betrifft viele Abteilungen.
👉 Ohne Lieferkette geht es nicht.
👉 Plan mit Blick auf die kommenden Jahre – viele Anforderungen treten gestaffelt in Kraft.