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Zukunftsfähiges Verpackungsmanagement

Webinar

Die EU-Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR) ab 12.8.2026) bringt weitreichende neue Anforderungen für Unternehmen mit sich, die verpackte Waren auf dem EU-Markt in Verkehr bringen. Besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie mittelständische Betriebe können steigende Datenanforderungen, Rezyklierbarkeitskriterien und Wiederverwendungsziele schnell zur Herausforderung werden, insbesondere bei begrenzten Ressourcen.

PPWR – Countdown: Sind Ihre Verpackungen bereit für den 12. August?

Di, 4. Aug. 2026, 14:00 bis 15:00 
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Arbeitsgruppe

Die Umsetzung der Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) ist für viele Unternehmen aktuell ein großes Thema – vor allem für Hersteller, Händler und Importeure. Ein praxisnaher Fahrplan kann helfen:


🧭 1. Betroffenheit klären

Zuerst musst du verstehen, ob und wie stark dein Unternehmen betroffen ist:

  • Stellst du Verpackungen her oder nutzt sie?
  • Bringst du Produkte in der EU in Verkehr?
  • Nutzt du Transport-, Verkaufs- oder Serviceverpackungen?

👉 Fast alle Unternehmen mit physischen Produkten sind betroffen.


📦 2. Verpackungsinventar erstellen

Erfasse alle eingesetzten Verpackungen systematisch:

  • Material (Kunststoff, Papier, Glas etc.)
  • Gewicht & Volumen
  • Verwendungszweck (Primär-, Sekundär-, Transportverpackung)
  • Recyclingfähigkeit

👉 Ergebnis: vollständige Transparenz über deinen Verpackungs-Footprint.


♻️ 3. PPWR-Anforderungen analysieren

Wichtige Themen der Verordnung:

  • Recyclingfähigkeit (Design for Recycling)
  • Mindest-Rezyklatanteile (v. a. bei Kunststoff)
  • Reduktion von Verpackungsvolumen
  • Wiederverwendbarkeit (Reuse-Quoten)
  • Kennzeichnungspflichten
  • Verbot bestimmter Verpackungsarten

👉 Hier lohnt sich ggf. eine Gap-Analyse: Wird die Anforderungen schon erfüllt – wo nicht?


🛠️ 4. Maßnahmen definieren

Leite konkrete Schritte ab:

  • Verpackungen reduzieren oder optimieren
  • Materialien umstellen (z. B. auf Monomaterialien)
  • Rezyklate einsetzen
  • Mehrwegkonzepte prüfen
  • Lieferanten einbinden

👉 Quick Wins zuerst umsetzen (z. B. unnötige Verpackung entfernen).


📊 5. Daten & Reporting aufsetzen

PPWR verlangt mehr Transparenz und Nachweise:

  • Materialdaten systematisch erfassen
  • CO₂- und Recyclingdaten dokumentieren
  • IT-Systeme oder Tools nutzen

👉 Ziel: auditfähige Datenbasis.


🏭 6. Prozesse & Organisation anpassen
  • Verantwortlichkeiten definieren (z. B. Sustainability/Packaging Lead)
  • Einkauf, Entwicklung und Logistik einbinden
  • Schulungen durchführen

👉 PPWR ist kein Einzelprojekt, sondern betrifft viele Abteilungen.


🤝 7. Partner & Lieferkette einbeziehen
  • Lieferanten nach Materialdaten fragen
  • Verpackungshersteller einbinden
  • Entsorger/Recyclingpartner konsultieren

👉 Ohne Lieferkette geht es nicht.


📅 8. Roadmap & Zeitplan erstellen
  • Kurzfristig: Transparenz & Quick Wins
  • Mittelfristig: Verpackungsdesign ändern
  • Langfristig: Mehrweg & Kreislaufsysteme

👉 Plan mit Blick auf die kommenden Jahre – viele Anforderungen treten gestaffelt in Kraft.

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